13 Pfeifen – Ilja Ehrenburg

13 Pfeifen

13 Pfeifen – Erzählung von Ilja Ehreburg.

Buchinhalt – 13 Pfeifen

Obgleich der Autor dieses Buches die Gegenständlichkeit in der kunst durchaus anerkennt und sogar ein kleines Werk von 160 Druckseiten über dieses Thema geschrieben hat, so liebt er selbst im Leben doch die Gegenstände nicht und begnügt sich mit dem Bewußtsein, dass sie existieren.
Eine Ausnahme bilden allein die Pfeiffen, und nur deshalb, weil eine Pfeife nicht einfach ein Gegenstand, sondern ein stark vergeistigter Gegenstand ist. Zernagt, durchräuchert, stellt sie sozusagen das menschliche Leben dar, eine Chronik seiner vielfältigen Leidenschaften, denn in dem Holz, in dem Ton oder in dem Stein verbirgt sich die Spur des menschlichen Atems.
Sofern der Leser, während er dieses Buch liest und dabei eine Pfeife raucht, in Nachdenken versinkt über die Größe und über die Schwierigkeiten der Liebe, über das schnelle Schwinden der Jahre, über die Flüchtigkeit des Rauchens und der Hoffnungen, über die erkaltende Asche der Erinnerung, während er, gleichmäßig in die Pfeife atmend, sich ruhig seiner Seele hingibt, ist die eifrige Arbeit des Autors gerechtfertigt.
(Quelle: Verlagbeschreibung/Klappentext/vwh)

Bibliografie

Suhrkamp Taschenbuch-Verlag
1978
Taschenbuch
195 Seiten
ISBN 3518069055


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