Rückblende – Erinnerungen einer Neunzigjährigen

Rückblende

Rückblende – Erinnerungen einer Neunzigjährigen, von Mile Braach.

Inhalt – Rückblende

Lebendig erzählte Geschichte vom Kaiserreich bis zur Währungsreform, das sind die Erinnerungen von Mile Braach – ein Beispiel dafür, welche Folgen die große Politik für das Leben des einzelnen haben kann.
1898 in Frankfurt geboren – die Mutter entstammte der Buchhändlerfamilie Koenitzer, der Vater war der jüdische Lederwarenfabrikant Otto Hirschfeld -, weiß sie viel über das Frankfurt zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu erzählen, als noch Pferdewagen das Straßenbild bestimmten und ein Schulausflug nach Neu-Isenburg etwas Besonderes war. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges bringt nicht nur Schwierigkeiten für die väterliche Firma, auch Mikes Pläne für die Zukunft werden zunichte gemacht. Die Heirat mit Johannes Heinrich Braach, einem hochbegabten Musiker, der inzwischen als Journalist, dann als Intendant arbeitet, führt sie ins besetzte Rheinland. Weitere Stationen sind wertheim am Main und Hildburghausen, ehe die Braachs 1933 nach Frankfurt zurückkehren, wo Mile und ihre weitverzweigte Familie unter der ständigen Bedrohung des Naziterrors leben müssen. Einige Familienangehörige emigrieren, auch die Tochter Bergit läßt man nach England ausreisen, andere werden von den Nazis ermordet, und ihr Vater entgeht kurz vor dem Einmarsch der Amerikaner durch einen glücklichen Zufall der Verhaftung durch die Gestapo. Nach 1945 baut sich Mile Braach ein völlig neues Leben auf und gründet zusammen mit ihren Vater einen Lederhandel, ehe sie sich im hohen Alter wieder publizistischen Arbeiten widmen konnte, eine Tätigkeit, die ihr 1936 von der Reichsschrifttumskammer verboten wurde.
(Quelle: Verlagsbeschreibung/vwh)

Bibliografie – Rückblende

Fischer Taschenbuch Verlag
Frankfurt am Main
1994
Taschenbuch
ISBN 3596121116
253 Seiten


[atkp_list id=’4298′ limit=’5′ template=’wide’][/atkp_list]

Aufrufe: 64

Schreibe einen Kommentar